WICHTIG:

Nicht immer sind die Formalerfordernisse einer "kompletten Mediation" das Mittel der Wahl. Daher finden sich in all meinen Beratungsprozessen generell die Methoden des Coachings, der zielorientierten Gesprächsführung und mediativen Verhandlungs- und Führungsstils: im Sinne nachhaltiger und wirkungsvoller Ergebnisse für meine Kundinnen und Kunden.

Wenn Sie Ihren Konflikt lösungsorientiert bearbeiten wollen, rufen Sie mich unter 06991 5071650 an oder kontaktieren Sie mich bitte!

WirtschaftsMediation

Mediationsklausel für Verträge
Was ist WirtschaftsMediation ?
Wo wird WirtschaftsMediation eingesetzt ?
Was bringt Wirtschaftsmediation ?
Welche Voraussetzungen bringen gute Ergebnisse ?
Welche Rolle hat der WirtschaftsMediator ?
Wie läuft so eine Begleitung ab ?
Was ist der gesetzliche Hintergrund ?
Konfliktkosten - Kurztest

mediationsklausel für verträge

Die Aufnahme folgender Mediationsklausel in Ihre Verträge mit Gesellschaftern, Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, Anrainern, mit Partnern bei Projekten, mit Lizenznehmern oder Lizenzgebern oder für Servicevereinbarungen kann viel Ärger ersparen. Die Formulierung basiert auf österreichischem Recht, sie betont die Freiwilligkeit, spricht für die Orientierung Ihres Unternehmens am Interesse für Lösungen und am konstruktiven Umgang mit Geschäftspartnern.

„Für den Fall von Streitigkeiten aus diesem Vertrag auch hinsichtlich dessen Wirksamkeit werden die Vertragsparteien über eine Konfliktlösung miteinander verhandeln. Führen die Verhandlungen binnen 30 Tagen nicht zum Erfolg, vereinbaren die Vertragsparteien als nächsten Schritt den ernsthaften Versuch, den Konflikt in einer Mediation zu lösen. Die Erfassung der Konfliktthemen, die Auswahl von am Bundesministerium für Justiz eingetragenen MediatorInnen (ZivMediatG) und die Festlegung des Ablaufes werden einvernehmlich erfolgen. Jeder Vertragspartei steht es von Beginn an frei, diese Mediation ohne Sanktionen abzubrechen um um eventuell weitere rechtliche Schritte zu unternehmen.“

Die Mediationsklausel in Ihren Verträgen bietet Ihnen im Konfliktfall eine zusätzliche Sicherheitsstufe: vor einem langwierigen und kostenintensiven Gerichtsverfahren mit ungewissem Ausgang beeinflussen Sie in begleiteten strukturierten Verhandlungen das Ergebnis und erhalten Sie sich darüber hinaus eine tragfähige Geschäftsbeziehung.
Anstelle eines einseitigen Gerichtsstandes bestimmen Sie gemeinsam mit Ihrem Konfliktpartner Zeit und Ort, an dem die Gespräche stattfinden. Statt ungewisser Fristen regeln Sie den Fortgang und die maximale Dauer. Ein professionelles MediatorenInnenteam sorgt neutral und allparteilich für die Wahrnehmung und Berücksichtigung aller Interessen und einen Ausgleich unterschiedlicher Machtverhältnisse.
Diese Klausel wurde im Rahmen meiner Tätigkeit für die ExpertsGroup WirtschaftsMediation erarbeitet und ist mit der WKO abgestimmt. Sie zeigt die Betonung von Autonomie bei Entscheidungen. Außerdem sichert sie Ihren Juristen den Freiraum für anlassbezogene Ergänzungen.
Die Klausel kann selbstverständlich auch im Privatbereich eingesetzt werden.

was ist wirtschaftsmediation ?

Mediation ist ein Verfahren, bei dem mehrere Konfliktparteien mit Unterstützung eines allparteilichen Begleiters eigenveratwortlich Lösungen entwickeln.
Mit der Methode der WirtschaftsMediation werden Konflikte gelöst

  • aus wirtschaftlichem Umfeld
  • innerhalb einer oder zwischen mehreren Organisationen
  • unbürokratisch, effizient und vertraulich
  • nachhaltig und wirkungsvoll

Mit Unterstützung des Mediators /der Mediatorin als allparteilicher Begleiter erarbeiten und gestalten die Konfliktparteien eine tragfähige Regelung für die Zukunft, die ihre Interessen in größtmöglicher Weise berücksichtigt.

wo wird wirtschaftsmediation eingesetzt ?

WirtschaftsMediation eignet sich zur Regelung von Konflikten zweier oder mehrerer Konfliktparteien zwischen mehreren Organisationen, aber auch innerhalb von Teams oder Abteilungen.

Beispiele:

  • innerhalb von Teams oder Abteilungen
  • Konflikte durch Umstrukturierungen, Schaffung neuer Aufgabenfelder bzw. bei Kompetenzstreitigkeiten
  • Kunden-Lieferanten-Beziehungen
  • arbeitsrechtlichen Konflikten sowie Arbeitnehmerschutz
  • im Bereich des Behinderten-Gleichstellungsgesetzes
  • zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft
  • im Rahmen von Unternehmensnachfolge, Betriebsübergaben, Fusionen und Unternehmenssanierungen
  • im Planungs- und Bauwesen sowie im Umweltbereich und im öffentlichen Sektor
  • bei Haftungsfragen und Reklamationen

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was bringt wirtschaftsmediation ?

  • WirtschaftsMediation ist ein außergerichtliches Verfahren
  • WirtschaftsMediation unterstützt Sie bei der Findung wirtschaftlich sinnvoller und nachhaltiger Ergebnisse für alle Konfliktparteien
  • WirtschaftsMediation fördert Kooperation zur Fortführung der geschäftlichen bzw. persönlichen Beziehungen anstatt Konfrontation
  • WirtschaftsMediation ermöglicht die Steuerung des Mediationsverlaufs und dessen Ergebnisse durch den Mediator in Absprache mit den Parteien
  • WirtschaftsMediation ist ein vertrauliches Verfahren und schützt Ihr Unternehmen auch vor Imageverlust
  • im Gerichtsprozeßverfahren werden durch WirtschaftsMediation Fristen gehemmt
  • durch derartige Konfliktlösungen können die Beteiligten "ihr Gesicht wahren" und damit wird der Fortbestand einer Geschäftsbeziehung bzw. eines Arbeitsverhältnisses möglich.
  • gegenseitiges Verständnis und Wertschätzung für die Bedürfnisse und Beweggründe der "anderen Seite" fördert ein künftiges Miteinander
  • ... wirkungsvoll Zukunft gestalten!

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welche voraussetzungen bringen gute ergebnisse ?

Ein guter Ausgangspunkt (Zitat Ch. Strelec):

einen Konflikt nicht gegeneinander, sondern miteinander zu haben...

Grundprinzipien der Mediation sind

  • Freiwilligkeit: alle Mitwirkenden sind freiwillig dabei und können dieses Verfahren jederzeit unter- oder abbrechen
  • Vertraulichkeit: über gewonnene Erkenntnisse oder Inhalte wird Stillschweigen vereinbart bzw jener Teil bestimmt, der zwecks Umsetzung nach außen getragen wird; das gilt sowohl für die Konfliktparteien als auch für den Mediator.
  • Eigenverantwortlichkeit: die Parteien sind für Inhalte der Vereinbarungen selbst verantwortlich. Der Mediator gewährt dabei Unterstützung im Verfahren, nicht aber in den Inhalten.
  • Allparteilichkeit: alle Parteien erhalten gleichermaßen Unterstützung, ihre Interessen zu formulieren und Konfliktregelungen zu finden.
  • Zukunfts- und Lösungsorientierung: im offenen Miteinander entstehen nachhaltig wirkungsvolle und tragfähige Regelungen für alle Beteiligten. Diese Regelungen sind für alle verbindlich.

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welche rolle hat die Wirtschaftsmediatorin / der wirtschaftsmediator ?

Als WirtschaftsMediatorin ist es meine Aufgabe,

  • allparteilich (neutral) zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. Durch professionellen Umgang mit Emotionen und Beziehungen bemühe ich mich um Ausgleich und Versöhnung.
  • als fachkundige Dolmetscher für die Konfliktparteien zwischen Gesagtem und Gehörtem zu unterscheiden und in eine verständiliche Form "zu übersetzen".
  • als Lotse die Parteien zu einer vertragsfähigen Konfliktlösung zu bringen: der Konsens wird durch die Parteien selbst erarbeitet. Daher kann die Beiziehung von fachlichen Beratern (Sachverständige, Rechtsanwälte) zur Prüfung der Durchführbarkeit vorgesehener Regelungen sinnvoll sein. Ich steuere und unterstütze den zukunftsorientierten Konfliktlösungsprozess, ohne inhaltlich in die getroffenen Vereinbarungen einzugreifen.

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wie läuft so eine begleitung ab ?

Vereinfacht lässt sich der Ablauf so darstellen:

  • Erstkontakt und Gespräch, meist zunächst mit nur einem Beteiligten
  • Erweiterung durch Einzelgespräche mit allen Beteiligten
  • Gemeinsames Gespräch aller zur Auftragsklärung und Abschluss der Mediationsvereinbarung inklusive Rahmenbedingungen (wann, wo, wie oft, Information über Mediation, Bezahlung)
  • Sammlung der Themen und Standpunkte, eventueller Ausschluss von bestimmten Themen
  • Erfassung der Interessen hinter den Standpunkten, darauf basierend eine Sammlung von Lösungsideen
  • Auswahl und Abstimmung der für alle Beteiligten am besten geeigneten Ideen
  • Abschlussvereinbarung mit eventueller Festlegung von Umsetzungsdetails

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was ist der gesetzliche hintergrund ?

Als eingetragene Mediatorin bin ich in der Liste des Bundesministeriums für Justiz geführt.

Informationen zur Zivilrechtsmediation (Aus- und Weiterbildungsrichtlinien sowie die Rechte und Pflichten gegenüber den Konfliktparteien, insbesondere Verschwiegenheit und Vertraulichkeit) bzw. den genauen Gesetztestext entnehmen Sie bitte den links.

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konfliktkosten - kurztest

In Interviews mit der ExpertsGroup Wirtschaftsmediation der WKO schätzten Unternehmer ihr Einsparungspotential durch Konflikte im Unternehmen. In den untersuchten Kostenbereichen schötzten kamen sie auf 10 - 30 % (durchschnittlich 19 %) Sparpotential: möglich durch lösungs- und konsensorientierten Umgang mit Konflikten.
Wenn Sie Interesse haben, für sich selbst Ihr eigenes Sparpotential abzuschätzen, nutzen Sie bitte den Konfliktkosten - Kurztest.

Wenn Sie Interesse haben an dieser Studie teilzunehmen, kontaktieren Sie mich bitte. Ich begleite Sie gern auf der Suche nach gewinnbringenden und mit allen Vorteilen der Mediation verbundenen Kosten-Einsparungen.

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